00:00:03:
00:00:04: Herzlich willkommen zurück aus der Sommerpause und zu einer neuen Folge von Wir Kommunalen nachgefragt.
00:00:10: Dieser Podcast ist ein Angebot von und für junge Bürgermeisterinnen, und für alle die sich für kommunale Themen interessieren.
00:00:17: Wir sprechen über Hintergründe, über gute Ideen und politische Einschätzung – klar pragmatisch und aus der Perspektive der kommunalen Praxis!
00:00:26: Mein Name ist Alexander Lehmann.
00:00:27: ich bin Referent beim Netzwerk Junge Bürgemeisterin und werde zukünftig diesen Podcast moderieren.
00:00:33: Was brauchen Kommunen, damit sie Vorort widersichtbar gestalten können statt nur Mangel zu verwalten?
00:00:38: Dieser Frage wollen wir uns in dieser Folge widmen!
00:00:41: Ich freue mich sehr dazu mit Sylvia Queck ins Gespräch zu kommen.
00:00:45: Sylvia ist Bürgermeisterin für Bauern- und Stellvertreterinnen der Oberbürgermeisterin in Zwickau.
00:00:51: Ihr Verantwortungsbereich umfasst die Ämter für Umwelt-, Stadtplanung-, Bauordnung-, Denkmalschutzliegenschaften Hochbau, das Tiefbauamt sowie das Garten und Friedhofsamt.
00:01:03: Damit ist sie für insgesamt knapp zweihundert achtzig Beschäftigte der Stadt verantwortlich.
00:01:08: Zuvor war sie bereits in verschiedenen Kommunalverwaltungen und Führungspositionen tätig.
00:01:13: Liebe Silvia, schön dass du da bist!
00:01:15: Hallo Alexander, schön, dass ich bei euch sein darf.
00:01:18: Du hast eine berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung in der Kommunal-Verwaltung begonnen und bist heute Bürgermeisterin.
00:01:25: Wann entstand bei dir denn der Wunsch, selbst kommunal verantwortung zu übernehmen und warum?
00:01:30: Also das ist immer wirklich eine ganz spannende Frage.
00:01:32: Die bekomme ich auch von vielen jungen Menschen oder im Freundeskreis eher so gestellt und ursprünglich wollte ich was ganz anderes machen.
00:01:39: Ich wollte eigentlich gerne in die Rechtsmedizin, Gerichtsmedizin gehen und dort mich den Themen widmen war da auch laterarchisch sehr aufgeschlossen Unterwegs, aber dann ist es manchmal anders.
00:01:52: Und zu Jugendzeiten kam das Thema auf, dass ich gerne auf meinen eigenen Beinen stehen möchte und in eine Ausbildung beginnen.
00:01:58: So hat's mich in die öffentliche Verwaltung hineingespült.
00:02:02: Da habe ich so richtig die Liebe finden können für die öffentlichen Verwaltungen was es bedeutet Stadtraum zu gestalten sei es jetzt im Büro oder eben auch durch Tätigkeit wo ich wirklich tatsächlich in Bau komme oder Genehmigungsfragen.
00:02:16: Und dann konnte ich da relativ schnell durch meine Art Anschluss finden und wurde auch gefragt, ob ich Beführungsverantwortung übernehmen möchte.
00:02:23: Dieses Kommunalpolitische ist eher durch einen jugendlichen Gleichzinn entstanden.
00:02:29: In den Jahren des Jahrhunderts, wo es ursprünglich herkommt, suchte die Stadt Plauen eine neue Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister.
00:02:36: Dann haben mich meine Freunde dahingehend motiviert.
00:02:38: Kannst du nicht?
00:02:38: Möchtest du
00:02:39: nicht?".
00:02:39: Kannst Du dir das vorstellen!
00:02:40: Wir haben aus dem Nichts raus ohne Erfahrung Wahlkampf gemacht Ohne Geld, der unglaublich spannend war und mir auch während der Pandemie ganz viele Kompetenzen mitgebracht hat.
00:02:51: Weil ich musste Wahlkampf ganz anders führen Und ich bin dort mit einem erfolgreichen zweiten Platz rausgegangen und habe dadurch neue Wege mir auch eröffnen können.
00:03:00: Und eine neue Aufmerksamkeit, und irgendwann hat mich dann meine jetzige Oberbürgermeisterin Frau Arndt hier in Zwickau angesprochen ob ich mir das nicht vorstellen könnte dort der kommunalen Familie ja mich zuzuwenden und beizutreten.
00:03:15: Das ist dann wirklich gut gelungen mittlerweile im Stadtrat.
00:03:21: Das ist ein spannender Weg, von der Idee Rechtsmedizinerin zu werden zur Bürgermeisterin für Bauen.
00:03:28: Du hast ja schon gesagt, dass du in Dschauern angefangen hast, also verschiedene Stationen sächsischen Kommunalverwaltungen durchlaufen und das heißt auch ein Stück weit man lernt unterschiedliche Verwaltungskulturen, unterschiedliche Häuser- und Rahmenbedingungen kennen.
00:03:43: Was hast du aus den unterschiedlichen Stationen, denen du unterwegs warst denn für dich so mitgenommen?
00:03:50: sehr ähnlich ticken.
00:03:51: Und wir vor ähnlichen Herausforderungen stehen in der Regel, das Geld ist immer zu knapp und wir haben einen riesengroßen Blumenstrauß an Aufgaben die alle gelöst werden wollen.
00:04:01: Wir haben Indienverwaltungen und es muss ich wirklich betonen ganz tolle Menschen sitzen, die dann sehr kreativ werden wie sie mit wenig Geld gute Lösungen anbieten können.
00:04:11: Da entstehen tolle Zusammenhalter, die auch die Ergebnisse direkt in den öffentlichen Raum bringen.
00:04:17: Nur, was man dann so in den letzten Jahren der häufigen Krisen beobachten konnte.
00:04:22: In den Verwaltungen da war ich ja zwischen Klauen auch mal in einem kleineren Ort in Klaurauna-Verwaltung und dann hier in Zwickau.
00:04:29: Wir haben ja Pandemiekrieg, Energiekrise und all diese Themen das dahingehend die Zuversicht der Menschen ein bisschen leidet und dass auch die Menschen in den Verwaldungen und auch in den Stadtreden in der Bürgerschaft eher von Ängsten und so'n bisschen... Ja, so eine Ermütung geprägt sind und man da dann häufig auch merkt das Prozesse länger dauern.
00:04:52: Du hast, wie ich es finde, ein sehr spannendes Interview gegeben, in dem du den Satz geprägt hast, kommunale Unmacht ist der Nährboden für Populismus.
00:05:04: Darüber würde dich gerne noch mal sprechen.
00:05:06: was meinst oder verstehst du unter kommunaler Unmach?
00:05:10: Also das sind so ganz einfache Beispiele.
00:05:13: Wenn ich meinen Bürgerinnen und Bürgern nicht mehr erklären kann, warum es mir nicht gelingt ein Schlagloch zu flicken?
00:05:20: Ich muss dann sagen, ich habe kein Geld!
00:05:22: Das ist für jeden Außenstehenden die ja selber mit ihrem eigenen Geld ihre Miete bezahlen müssen einkaufen gehen, die Familie ernähren ist es oftmals nicht nachvollziehbar zu sagen in einer großen Kommunalverwaltung, ich habe kein Geld um einen kleinen Schlagloch zu flicken.
00:05:39: Und dieses Unverständnis entsteht dann wenn man gesehen wird, wie du dich ja auch informiert hast sehen wo ich stetisch bin, wie viele Mitarbeiter zu mir gehören.
00:05:48: und dann kommen so Themen.
00:05:49: aber die vielen Menschen können doch auch bezahlen.
00:05:51: warum geht das Schlag loch nicht vor meiner Tür?
00:05:54: Warum schließt ein Bäcker?
00:05:56: Warum schaffen wir es nicht dass wir Jugend- und Kinderangebote auf die Straße und die junge Menschen sich selber überlassen, weil immer kein Geld.
00:06:05: Und das führt dazu, dass Menschen das nicht greifbar nachvollziehen können und sie sich dann nach einfachen Lösungen suchen, die ihnen sagen es ist nicht kein Geld sondern vielleicht der Unwillen oder die Inkompetenz der Menschen in Rathäusern arbeiten oder an anderen Stellen.
00:06:25: populistisch.
00:06:26: in den Aussagen wird ja häufig gesagt, die Grünen sind schuld.
00:06:30: Die Grüne sind schul, dass ein Schlagloch nicht repariert werden kann.
00:06:33: Das sind Zusammenhänge, die sind quatsch, das ist nachweisbar.
00:06:37: aber es ist irgendwie eine einfache Antwort anstatt sich damit auseinanderzusetzen.
00:06:42: Woher kommt die Strukturschwäsche in der Kommune und woher kommt es eigentlich, dass ich dieses Schlagler oder den Spielplatz nicht reparieren kann?
00:06:51: Richtig jetzt ist ja sozusagen auch Ja, das Problem sozusagen schwierige Fragen einfach zu lösen.
00:06:58: Aber so sagen wir den Blick ein bisschen abstrakter darauf richten.
00:07:03: würdest du sagen dass die ja das Vertrauen in den Staat auch beziehungsweise die Bedeutung der Kommunen für unsere Demokratie im Moment unterschätzt wird?
00:07:15: In der allgemeinen Diskussion und auch in der Bundspolitischen
00:07:18: also absolut.
00:07:19: Also ich glaube Das, was wir als Menschen ja in unserem Umfeld tagtäglich erleben ist unser Zuhause.
00:07:27: Und der Radius wo wir uns noch arbeitstechnisch bewegen vielleicht für Wandschaft Freunde besuchen oder sogar wenn man ein bisschen weiter denkt mal zu einem Urlaub fahren und da sind wir einen relativ kleinen Radius unterwegs sehr eine größer der andere kleiner und da spielt sich das Leben ab.
00:07:43: und dass es in der Kommune vor Ort und das mit all seinen Angeboten ob ich eine gute Ausbildung bekommen kann in Form von Schule Kita Ob ich eine schöne Infrastruktur habe, ein attraktives Stadtbild, eine schöne Gestaltung in hergestellte Straßen und tolle Fassaden.
00:07:59: Ob ich ins Theater, ins Schwimmbad, in der Bibliothek was auch immer gehen und nutzen kann oder ob ich auch ausreichend Einzelhändler und vor allen Dingen dann auch Arbeitsplätze in guten Gewerbegebieten vor Ort habe.
00:08:10: das ist mein kleiner Kosmos Und das ist entscheidend für Lebenszufriedenheit.
00:08:16: Wenn ich Lebenszuffriedenheit habe, hab' ich dann vor allen Dingen auch aus meiner Perspektive heraus den Willen bei den Menschen sich in der Demokratie auseinanderzusetzen weil andere Lebenszogen geklärt sind und ich vor allem Standards habe, wo jeder auf Augenhöhe unterwegs ist und nicht abgehangen ist.
00:08:35: Und wenn wir das nicht sehen dass wir unsere Kommunen auf Augen Höhe ausstatten müssen dann entstehen große Ungleichgewichte schon in dem kleinen Mikrokosmos und das führt dann so zu Stimmungen.
00:08:49: beim Nachbarn ist die Wiese grüner hier kriege ich mehr Zuwendung und das an der Gemeindekränze weil ich woanders hin zum Arbeiten fahre Und das sorgt dann glaube ich für große Unzufriedenheit in der Gesellschaft.
00:09:04: Es ist ja, ich nenne es mal ein beliebter Sport die Verantwortung wie du schon sagst aus fehlende Geld auf übergeordnete Ebenen zu schieben Land Bund häufig auch gerne Europa.
00:09:17: aber müssen sich die Kommunen nicht vielleicht auch die Frage stellen wo sie selbst etwas verändern können?
00:09:25: und Was könnte das aus deiner Sicht sein, was Kommunen besser machen könnte?
00:09:30: Um sozusagen dieses Gefühl für die Bürger wieder greifbarer zu machen.
00:09:34: Für Demokratie und Zusammenhalt...
00:09:36: Also ich glaube, was können wir selbstständig tun als Kommunen?
00:09:41: Das machen wir ganz aus unserer eigenen Identität heraus tagtäglich.
00:09:46: Ich maße es mir jetzt an für alle Bürgermeisterinnen und Bürgemeister zu sprechen aber ich glaube sie würden das groß... Also zustimmend wirklich bejahen, dass wir das tagtäglich tun.
00:09:55: Das kommt einfach auch aus dem Grundgesetz heraus weil wir haben ja die kommunale Selbstverwaltung als das Grundrecht der kommunalen Ebene und deshalb müssen wir jeden Tag damit umgehen Aus uns selber heraus Lösungen zu arbeiten, die auch passgenau sind Und wir wollen auch nicht die Verantwortung wegschieben auf andere Ebenen und Strukturen.
00:10:16: Nichtsdestotrotz sind wir ja eingebunden in unsere Verfassung und den Staat, wie er funktioniert.
00:10:23: Und da merken wir dass es Aufgabenübertragungen gibt die nicht zwingend kommunal sein müssen, die aber übertragen werden.
00:10:31: und da natürlich die Ausfinanzierungsfrage oder andere Themen nicht ordnungsgemäß dann auch geklärt sind verbinden wir uns, um auch das Thema lösen zu können.
00:10:40: Wir verbinden uns über unsere Interessensgemeinschaften, über Städtetage, über Landkreistage und versuchen es dann auch an den Stellen zu platzieren, um aus unserem Fachwissen, aus der Basis-Ebene heraus das auch an die Entscheidungsstellen tragen zu können, um die Veränderungen zu schaffen.
00:10:58: Und wenn man jetzt die Aussage hernehmen mit der Ausfinanzierung, da sind wir ja immer alle betroffen den Abhängigkeiten aus Fördermitteln trotzdem auch eigene Einnahmen zu generieren.
00:11:11: Wir versuchen, Sponsoren und Spender zu finden.
00:11:14: wir versuchen einen verschiedenen Konstruktionen mit dem Private Sector Kooperationen einzutreten um unsere kommunalen Probleme vor Ort zu lösen.
00:11:24: aber das hat Grenzen und es hat auch Grenzen die unserer Verfassung vorsieht und da sollten wir nicht dran rütteln an unserer Verfassung dann.
00:11:32: Damit sind wir im Grunde genommen direkt eingestiegen in die zentrale Voraussetzung für kommunale Handlungsfähigkeit, die Finanzen.
00:11:39: Wie ist denn die finanzielle Situation von Zwickau aktuell?
00:11:43: Wir sind alle anderen Kommunen mit uns auch im Moment finanzschwache Kommune.
00:11:50: Wir befinden uns an der Haushaltskonsolidierung.
00:11:52: Wir haben uns im vergangenen Doppelhaushalt auch mit einem Haushaltsstrukturkonzept auf den Weg gemacht um handlungsfähig zu bleiben.
00:12:01: Die Defizite sind trotzdem hoch und wir müssen abwägen, welche Pflichtaufgaben und welche freiwilligen Aufgaben und welches Standards wir uns hier vor Ort noch leisten können.
00:12:12: Die Prognosen für den Standortzweggau sind dabei insbesondere was das Thema Gewerbesteuer anbelangt derzeit nicht gut kann ja jeder mit ja überall nachlesenden Erfahrungen bringen.
00:12:24: Zweggau ist ein Standard mit einem VW-Werk Welches gerade in der großen Fragezeichen-Zeile steht und sich neben den anderen Werken, die dort ebenfalls stehen mit Einheit.
00:12:38: Und wir wissen noch nicht wie es nach dem Jahr hier weitergehen kann.
00:12:44: Für die Region wäre das eine sehr fatale Entscheidung und würde uns schon auch ja die Beine ein bisschen wegziehen.
00:12:53: Du hast schon von Priorisierung gesprochen?
00:12:57: Welchen Gestaltungsspielraum haben Kommunen heute eigentlich noch beziehungsweise?
00:13:04: Was passiert eigentlich mit einer Stadt-Gesellschaft, wenn man regelmäßig abwägen muss zwischen freiwilligen Leistungen und Pflichtaufgaben und der mangelnden Möglichkeit zu investieren.
00:13:18: Also, ich würde das mit einem Beispiel machen.
00:13:20: Wir haben ja das Thema Meldewesen als die Pflichtaufgabe der Kommunen, dass jeder Bürgerin oder Bürger bei unserem Melderegister registriert und einen Personalausweis oder den Reisepass als Dokument in den Händen halten kann.
00:13:33: Da kann ich relativ gut berechnen anhand von Vergleichszahlen wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ich dafür benötige und was mich die Aufgabe kostet?
00:13:41: Das ist bemessen.
00:13:42: Die Pflichtaufgabe muss sich zur Verfügung stellen.
00:13:45: dort kann ich eigentlich nicht
00:13:46: einsparen
00:13:47: weil dass wirklich direkte Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger hat.
00:13:52: Und dann habe ich andere Aufgaben, wie zum Beispiel soziale Angebote – wir denken an sozialer Arbeit durch Stateburger für Kinder- und Jugendliche im öffentlichen Raum.
00:14:03: Da habe ich nicht solche klaren Messzahlen und muss abwägen ist jetzt die Personalstelle für das Einwohnermelderamt eventuell Mehrwert in ihrer Wirkung, Wirksamkeit im gesellschaftlichen Zusammenhalt wie jetzt ein Streetburger.
00:14:21: die sich Kindern und Jugendlichen im öffentlichen Raum annimmt, und die anleitet, in ist ins Erachsene Leben zu finden.
00:14:28: Die beiden Beansprungen evtl.
00:14:30: genauso gleich viele Personalkosten.
00:14:32: bei der Situation wenn ich nicht ausweichend ausfinanziert bin muss ich mich aber zwingender Masen aufgrund der Pflichtaufgabe für die Personalstelle im einen oder meldeamt entscheiden.
00:14:42: da handige schlediglich Dokumente aus Aber habe keine Wirkung und Wirksamkeit auf das gesellschaftliche Leben, auf Anleitung von Menschen, auf Personen, Aufhilfestellungen.
00:14:53: Und frag mich dann schon häufig ist es unser richtiger Weg?
00:14:57: zumal ich in den Bereichen die so auf der Hand liegen im Meldewesen, im Personenstandswesen, Im Gewerberecht Überall da, wo ich Dokumente, Genehmigungen und Ausweise brauche.
00:15:08: Ich habe die Möglichkeit über Digitalisierung, Zentralisierung, Standardisierung viel Potenziale zu heben um dann das andere was unser Zusammenleben ausmacht in den Städten und Kommunen eher auszufinanzieren für unsere Zusammenleben dienlich zu sein.
00:15:26: Ich höre also zahlen raus.
00:15:27: es ist ja auch eine Diskussion die in den kommunalen Spitzenverbänden geführt wird eine Zentralisierung von Aufgaben, wo Kommunen sozusagen nur ja also keinen politischen Einfluss haben sondern einfach nur Bundesgesetze umsetzen.
00:15:41: Warum muss das sozusagen vor Ort passieren beziehungsweise?
00:15:44: Es gibt das Beispiel für die Kfz-Zulassung.
00:15:46: warum kann das Stensburg nicht machen und man bekommt eben vor Ort einfach nur noch die wichtigen Unterlagen ausgehändigt und muss nicht jeder einzelne Verwaltungsakt vor Ort durchführen, das ist sozusagen die Denkrichtung in die auch jetzt deine Argumentation ging um Personal frei zu oder Personalstellen Geld freizuschaffen für andere.
00:16:09: In dem Fall vielleicht sogar Freilägeraufgaben.
00:16:11: Das ist absolut richtig und ich glaube, wir haben da wirklich sehr viel Potenzial innerhalb unserer Bundesrepublik.
00:16:18: Du hast das Thema Kfz-Zulassung angesprochen.
00:16:21: wie gesagt Ich sehe auch das Personenstands- und Meldewesen weil die Prozesse so an sich schon einen Standard haben aber dahinter im Backend jede Kommune noch sehr individuell arbeitet denke ich sehr gut zusammenführen.
00:16:36: Es kann man dann vielleicht auch mit den Finanzämtern Sozialversicherungskassen und so weiter noch mehr verschneiden, um dort auch einheitliche Prozesse herstellen zu können, um voneinander zu partizipieren.
00:16:48: Und darüber kann ich wirklich Zeit aber auch Kosten freisetzen die es wiederum in unserer Gesellschaft an anders nutzen kann.
00:16:57: Ich würde noch gerne auf einen Punkt eingehen der dem hast du vorhin auch schon mal angesprochen Fördermittel?
00:17:03: sozusagen die Bedeutung für Kommunen.
00:17:06: und ich erinnere mich auch an ein konkretes Beispiel, was du in deinem Interview vom letzten Jahr gegeben hast.
00:17:12: Nämlich die digitale Parkraum-Bewirtschaftung.
00:17:14: Vielleicht magst du die Hörer und mich auch nochmal mit im dieses ganz konkrete Beispiel mitnehmen?
00:17:21: Ja, es gab wie so häufig einen sehr kurzfristigen Vorderaufruf.
00:17:25: Ich glaube das war ein Bundesprogramm gewesen wo ich mich beteiligen konnte als Kommune für innovative Packraumbewirtschaftung oder überhaupt innovative Mobilitätslösungen.
00:17:35: und wir haben den politischen Auftrag aus dem Stadtrat heraus dass wir unsere Packraum Bewirtschaftung in der Innenstadt auf bessere Füße stellen auf stabilere Füsse stellen um unsere Flächen wirtschaftlicher auszulasten.
00:17:49: Und da war der große Wunsch, das zu digitalisieren und dass Menschen das über eine Stadtapp aufrufen können.
00:17:55: Wo finde ich denn den nächsten freien Parkplatz?
00:17:58: Dazu haben wir eine Konzeption ausstellt und hatten dann die Möglichkeit auch aufgrund dessen, dass wir auf finanziellere Kommune sind uns hier übers Gizneinreichung und Vollantrag Dann eine neunzig prozentige Förderung zu organisieren.
00:18:11: Dann haben sich aber hier die Zeiten ja weiter geändert und die Prognosen für die Gewerbesteuern waren schlechter.
00:18:17: Es kam dort auch dann keine Zahlungen zustande und Einbrüche, sodass unsere Stadtfahrt wirklich noch mal in sich gegangen ist und über die zehn Prozent Eigenanteile diskutierte sich letztendlich schweren Herzens auf den Weg gemacht hat, dass diese zehn Prozent Eigenanteil nicht leistbar sind in unserer aktuellen Lage und das dann auch das Projekt an sich vielleicht so dieses nice to have oben drauf ist weil wir vielleicht wichtigere Probleme zu klären haben.
00:18:49: Und wir dann selbstverständlich diese Fördermittel wieder zurückgeben mussten.
00:18:55: Schmerren Herzens und das hat uns wirklich wehgetan, es hat auch dem Fördermittelgeber weh getan.
00:18:59: Aber auch die stecken zum Teil ja dann in ihren Bindungen, in ihren Richtlinien so dass die Gelder auch nicht, dass man vielleicht sprechen konnte.
00:19:07: Hättet ihr was anderes gemacht?
00:19:09: Hätten wir vielleicht an einer Stelle abgespeckt hätten wir eventuell eine konzeptionelle Bekleidung weglassen und uns lediglich auf Technik konzentriert Hätten wir vielleicht Kosten senken können, wären wir noch hingekommen.
00:19:20: Aber das war nicht möglich weil es gibt dieses Korsett der Richtlinien wo man sich bewirbt was man dann sozusagen auch akzeptiert mit Bewerbungen und sobald es dann Änderungen gibt ist man haus.
00:19:30: Und da will ich eigentlich darauf hinaus.
00:19:33: dieses Kursett was uns Fördermittel geben ist für die Lebensfragen in den Kommunen oftmals zu eng Und es sorgt dafür, dass manche Kommunen gar nicht erst in eine Förderung kommen.
00:19:44: Weil sie den Eigenanteil nicht zur Verfügung stellen können oder dann der Verwaltungsaufwand in der Kommune am Ende vielleicht sogar bei ganz kleinen Förderprogrammen den Verwaldungsaufwand also der Verwaldungsaufwind übersteigend ist im Vergleich zu dem was die Förderungen am Ende bringt.
00:20:02: und da wäre es gut wenn wir uns verständigen können über Landes Bundes- und auch Europaebene, weil es betrifft auch andere Staaten in der EU.
00:20:11: Dass wir da mehr Vertrauen wieder in die Fläche geben und dass wir einfache Programme ausstellen, wo ich selbstverständlich trotzdem auch ein Nachweis muss – das muss ich als Kommune immer!
00:20:21: Ich werde durch verschiedene Rechnungsprüfungsämter und Rechnungshöfe ständig geprüft, damit das Geld wirklich dann auch dorthin kommt, wo es hingehört aber möglichst direkt uns mit weniger Bürokratie und weniger Korsett, mit der Möglichkeit auch zu experimentieren.
00:20:39: Da gibt es ja tatsächlich auch in einigen Bundesländern jetzt konkrete Gesetzesbeispiele wo man Experimentierklauseln einführen will oder
00:20:49: auch
00:20:50: mehr Verantwortung in die Kommunen geben will Und ich glaube das war jetzt vor kurzem Baden-Württemberg durch die neue Landesregierung.
00:20:58: Auch die will ja sozusagen erst mal Gesetze so strukturieren, dass man sagt braucht man sie.
00:21:04: Und wenn man diese Frage nicht die zitiert beantworten kann soll sie erst mal wegfallen oder auch Berichtspflichten und dergleichen.
00:21:11: also ein ganz klares Ja eine ganz klarer Swotum von deiner Seite mehr Vertrauen in die Kommunen und weniger Fördermittel Wahnsinn sozusagen
00:21:22: auf jeden Fall.
00:21:24: Ein großes Thema, was ja die letzten Monate und auch das letzte Jahr bestimmt haben ist der Sondervermögen für Infrastruktur.
00:21:32: Wie sieht es da in Zwickau aus?
00:21:35: Wie profitiert ihr vom Sonder-Vermögen und welche Dimensionen hat es sozusagen im Vergleich zum tatsächlichen Investitionsbedarf, den ihr vor Ort vielleicht habt?
00:21:45: Die Verteilung des Sonder Vermögens hat jedes Bundesland so ein kleines bisschen individuell noch geklärt und wir sind hier in Sachsen einen Weg gegangen dass man das auf drei Säulen gestellt hat.
00:21:56: Eine Säule davon ist die kommunale Achse, der man die Anteile zuteil lassen kommen hat.
00:22:04: Dann gibt es den Arm des Landes selbst, weil ja auch im Land Sondervermögen eingesetzt wird für deren Aufgaben.
00:22:10: und dann haben wir noch so einen Arm wo dann nochmal ein Teil des Sonderfomögens dann auch für weitere... an bedeutende Förderprojekte genutzt werden kann, wo ich auch nochmal außerhalb meinem klassischen Verbrauch von Sondervermögen sozusagen für eine weitere Aufgabe mit reinkommen kann.
00:22:29: Das ist zum Beispiel bei Brücken so das Greifbare, weil das mit dem Sonder-Vermögen masskommunal zugewiesen wird oft nicht stemmbar ist.
00:22:37: in einem Projekt und da kann ich jetzt mit Zahlen arbeiten die Stadt Zwickau erhält mit ihren knapp siebenund achtzigtausend Einwohnern Zurück haben zwei Komma nullen sieben Millionen Euro jährlich auf den Gesamtzeitraum.
00:22:53: Das kann natürlich angespart werden und dann für größere Projekte verwendet werden, beziehungsweise wird es jetzt im Moment oder ist jetzt im moment schon verteilt auf die Tronschen von fünfund zwanzig bis achtundzwanzig?
00:23:05: Und wir haben da die laufenden Projekten sozusagen in Abstimmung mit dem Freistaat und Landkreis das bei uns damit ausreichend war und vom Investitionsbedarf her kann man konkrete Beispiele anhand von Baumaßnahmen, die vielleicht gerade laufen nutzen oder in den Abschluss kamen.
00:23:25: Also wir haben jetzt bei uns einen sehr hochwertigen Stadtteilplatz abgeschlossen, der es jetzt im Sommer eingeweiht wurde.
00:23:33: Das war ein Projekt in Höhe von fünf Komma fünf Millionen Euro.
00:23:36: Das haben wir finanziert aus Städtebaufördermitteln und Eigenanteilen.
00:23:40: Und da sieht man das ist ein Projekt und ich sprach ja gerade von was über zwei Millionen Euro pro Jahr aus dem Sondervermögen wie das hilft und was sich da dann noch in die Finanzierung bringen kann.
00:23:52: Ich habe jetzt vor der Prost eine Sanierung einer Schule.
00:23:56: dort arbeiten wir über.
00:23:57: die Schulhausbauförderung wird sicherlich auch entteilen aus dem Sondervermögen mit eingehen und wir sind noch in Abstimmung, ob wir das noch anders untersetzen können.
00:24:06: Das ist eine besondere Viertelschule die dann sozusagen auch von Grundschulen über Oberschule als Gemeinschaftsschule ausgebildet ist relativ groß Einzugesgebiet aus dem gesamten Landkreis und da sprechen wir an der Sanierung von derzeit in den Überlegungen knapp fünfzehn Millionen Euro.
00:24:25: also auch da sieht man an den Zahlen wieder wie das Sondervermögen da auch schnell aufgebraucht wird.
00:24:32: Und dass es zwar für unsere Bürgerinnen und Bürger sehr viel klingt in der Masse, aber mit dem was sich Investitionsstau befindet eine kleine Unterstützung darstellt?
00:24:43: Ich würde gerne noch über eine ganz aktuelle Sache mit dir sprechen.
00:24:48: Nämlich neben der klassischen Frage der Investition in Infrastruktur wächst ja gerade auch die Diskussion an um Klimaanpassungen, Hitzeschutz und kommunale Resilienz.
00:25:01: Wir hatten einen Sommer mit insgesamt sechs Hitzewellen, die gemessen wurden, die heißen Tage nehmen immer mehr zu.
00:25:10: Vor diesem Hintergrund hat sich ja sozusagen die Diskussion aufgebaut eine Gemeinschaftsaufgabe Resilience-Hitze-Klimaanpassung ins Leben zu rufen.
00:25:19: Eine Gemeinschafter Aufgabe wird vom Bund finanziert um verschiedene Projekte zu finanzieren.
00:25:26: Brauche es dafür, aus deiner Sicht so ein neues Bundesprogramm oder eine Gemeinschaftsaufgabe?
00:25:33: Oder wäre es sinnvoller dauerhaft in eine bessere Grundausstattung Finanzierung der Kommunen einzusteigen.
00:25:39: Also hier bin ich ganz klar für dauerhaft bessere Finanzierungen der Kommunen denn das Thema Hitzeschutz und... vielleicht auch Lebenswerte, Stadt- und Innenstädte vor allen Dingen bekleidet uns als kommunale Aufgabe ja sowieso.
00:25:56: Also ich empfinde diese Thematik sowieso als Pflichtaufgabe wenn ich hier hochwertige Stadtentwicklung und lebenswerte Stadtentwickeln machen möchte.
00:26:04: Und da ist ganz vorne dran dass wir automatisch bei Neugestaltungen immer das Stadtgrün mitdenken und natürlich auch immer mitdenk was mache ich mit meinem Wasser?
00:26:13: Mit dem Oberflächenwasser?
00:26:15: Wir sind Hochwasser geprägte Stadt ganz andere Aufgaben, was das Thema dann auch Wasserrückhaltung anbelangt und Umgang mit Starkregenereignissen oder anderen Hochwasserereignisse.
00:26:27: Und deshalb bin ich hier wirklich der Meinung dass die Finanzierung der Kommunen besser sein sollte denn immer dann wenn ich dort den Anspruch hochlege innerhalb meines Hauses den Stadtraum gut und auch klimaresilient, hitzerresilient zu gestalten meldet sich beispielsweise mein Garten- und Friedhofsamt die dann die Bewirtschaftung übernehmen und sagen Das können wir so nicht machen, das können wir nicht leisten.
00:26:51: Wir haben nicht das Personal und auch nicht die finanziellen Mittel um dann solche Themen zu pflegen und zu bewirtschaften.
00:26:58: Können wir nicht dann den Platz eher komplett versiegeln?
00:27:00: Weil es ist einfacher zu halten ich muss keinen Unkraut jeden Ich kann mal kurz mit der Maschine drüber ich habe keine Bäume zu beschneiden ich hab deshalb keine Verkehrssicherungsflischen etc.
00:27:10: Also das ist so ein Thema, da müssen wir uns wirklich mit auseinandersetzen und dann vor allen Dingen auch mit der Frage welche Standards wir im öffentlichen Raum brauchen.
00:27:21: Es gibt ja jetzt auch Studien die sagen dass eben Unkräuter dazu dienen Temperaturen im städtischen Zusammenhang zu senken.
00:27:28: also es ist dann vielleicht okay dass nicht jede Fuge ausgekratzt ist und dass das Unkraut etwas höher wächst auch mit dem Wissen dass es Infrastruktur etwas schädigt aber dass man da das Fleischgewicht findet.
00:27:40: Was ich dann noch gut finde, es kommt einfach aus den Diskussionen die ich habe mit unserer Tochtergesellschaft.
00:27:46: Wir haben ein städtisches Klinikum in der Tochter-Gesellschaft und auch eine Pflegegesellschaft, die ja hier sehr stark im Städtischen Raum vertreten sind.
00:27:56: Es braucht auch für diese Stellen dann die Ausfinanzierung des Hitzeschutz stattfinden kann – in Krankenhäusern, in Pflege Einrichtungen in Gebäuden, wo Personen untergebracht sind, die gefährdet sind.
00:28:11: Das würde dann auch bedeuten, dass wir das in Schulen und Kitas durchführen können.
00:28:16: Aber da wäre es ja, weil es sowieso nicht so Pflichtaufgabe ist, auch über das Thema bessere Ausfinanzierung der Kommunen.
00:28:23: Ich würde gerne noch mal über das thema Staatsmodernisierung mit dir sprechen.
00:28:26: Geld allein schafft ja nicht ausschließlich handlungsfähige Verwaltung.
00:28:30: mindestens ebenso wichtig ist ja die Frage Wie ist ein Staat organisiert und wie effizient sind seine Prozesse?
00:28:36: Wir haben im Gespräch ja schon das an der einen oder anderen Stelle anklingen lassen.
00:28:41: In deinem Interview fordest du mehr Standardisierung in der Verwaltung, wo würdest du da konkret anfangen?
00:28:46: Das hatten wir ja vorhin schon eingangs ganz kurz besprechen können.
00:28:51: ich sehe diese klassischen Themen die alle Bürgerinnen und Bürger in unserer Bundesrepublik betreffen.
00:28:57: Das ist das Meldewesen, Personenstandswesen, Gewerberecht.
00:29:01: Das sind Kfz-Zulassungen.
00:29:03: Das können Themen sein hinsichtlich Wohngeld oder andere Antragsstellungen.
00:29:09: Es kann Baurecht sein.
00:29:11: Warum soll ein Bauantrag im Bundesland X anders aussehen wie im Bundeslands Y?
00:29:16: Warum muss der Prozess im Bereich Hundesteuer zum Beispiel in Zwickau ... Anders funktionieren wie in Hamburg, brauche ich das überhaupt.
00:29:25: Also ist der Verwaltungsaufwand um diese Steuer zu verwalten bei der Hundesteuer zum Beispiel nicht vielleicht sogar höher als die eigene Einnahme sich darüber erzielen?
00:29:35: Und da gebe ich schon gerne, ich nenne es auch steile Thesen mit in den Raum weil wir das als Freistaat Sachsen gemacht haben.
00:29:40: Wir haben hier eine eigene Kommission die sich mit dem Thema Staatsmodernisierung auseinander gesetzt hat und das ist jetzt mittlerweile über den Städtetag aufgegriffen worden dass auch andere Bundesländer davon partizipieren können Und wir hinterfragen schon, ob es die Prozesse, die wir uns erarbeitet haben nicht soweit eruieren können.
00:30:01: Dass wir zum Teil auch Dinge tatsächlich weglassen können oder einen kompletten Standort über die gesamte Bundesrepublik ausbohren können und da möchte ich gerne ein großes Lob geben.
00:30:13: zum Thema Einwohnermeldewesen, muss ja auch mal sagen was gut funktioniert.
00:30:17: Ich war jetzt selber betroffen weil ich mich selber mal ungemeldet habe und da kann man mittlerweile über die Hansestadt Hamburg wenn ich das richtig im Kopf habe die Onlineummeldung nutzen wenn ich mein Personalausweis da freigeschalten hab dafür Und dann kann ich es einfach am Smartphone tun Die Meldbehörde bekommt die entsprechenden Daten kann es im Meldregister einpflegen.
00:30:41: Und ich bekomme automatisch als Bürgerin über die Bundestruckerei den Aufkleber für meinen personellen Ausweis.
00:30:48: und das sind also solche Prozesse so einfach, dass hat mich zehn Minuten Zeit gekostet und ich glaube die Kolleginnen in der Meldebehörde hat's vielleicht ebenfalls lediglich fünfzehn Minuten Zeit gegostet unter Bundesdruckerei Fünf.
00:31:01: Also wenn wir sowas etablieren könnten mit dem, was wir ja schon haben – also Hamburg hat es hier gebaut.
00:31:06: Andere Kommunen in Deutschland weit können das nutzen.
00:31:08: Klasse!
00:31:09: Wir haben über die Finanzbehörden die Älsterplattform.
00:31:13: Die bietet ganz viel Potenzial, die weiterzunutzen um vielleicht auch im Bereich Gewerbeanmeldungen das auch sehr individuell in den Kommunen gelöst ist, das flächendeckend auszurollen.
00:31:23: Also all diese Themen könnten, wenn wir uns dann in den Bereichen nicht föderal, sondern gemeinschaftlich verstehen könnten aus meiner Sicht Erleichterungen entstehen.
00:31:33: Vielleicht fällt demnächst auch dieser kleine Klebchen auf den Personalausweis weg?
00:31:37: Es ist ja schon diskutiert worden ob das überhaupt noch sinnhaft ist und gebraucht wird.
00:31:43: Staatsmodernisierung ist ja kein Selbstzweck.
00:31:45: am Ende geht es darum dass Kommunen ihre eigentlichen Aufgaben wie du ja schon an vielen Beispielen gesagt hast besser erfüllen können nämlich lebenswerte Städte und Gemeinden zu gestalten.
00:31:55: Wie sieht für dich ganz konkret eine lebenswerte Stadt aus?
00:31:59: Die Lebenswertestadt ist sehr vielfältig und poesiert, lebt von Angeboten die mir vor Ort es möglich machen mit Menschen einfach zu interagieren.
00:32:12: Ich habe Räume wo ich mich aufhalten kann, wo ich zusammenkommen kann, ob man ruhig sitzen kann, die Welt an mir vorbeiziehen lassen beobachten kann... eine gepflegte Innenstadt, die es mir möglich macht, dass es neben den Einzelhandelsnutzungen auch noch Gastronomie gibt.
00:32:32: Dass es Einzelhaltensnutzung gibt – auch wenn wir dort selbstverständlich einen Umbruch haben, dass ich Räume habe wo Kinder spielen können ja, sich Menschen aufhalten und ich zusammenkommen kann.
00:32:45: Arbeitsplätze finde also das alles, was unser Leben ausmacht und lebenswert macht.
00:32:49: Und es ist Vielfalt.
00:32:51: wenn ich das als kleine Kommune oder als kleines Dorf als Gemeinde nicht leisten kann dass dann in meiner Nachbarschaft stattfindet in meiner Region mit einem Oberzentrum wo ich dann auf kurzen Weg vielleicht sogar mit einem super perfekt angebundenen ÖPNV Dann auch sehr einfach dahin gelangen, um dann dort die Angebote zu nutzen und das dann auch so in der Zusammenarbeit zwischen den Kommunen versteht dass wir nicht Konkurrenten sind sondern dass wir voneinander sehr viel Wert aufschöpfen können.
00:33:18: Und als Region gut uns etablieren und dem Menschen Tolles biegen können.
00:33:24: Damit hast du schon meine nächste Frage angeteasert.
00:33:27: Zu deinen fachlichen Schwerpunkten zählt ja auch die Frage wie wir unseren Städten bewegen wollen.
00:33:34: Welche Rolle spielt für dich der Fuß- und Radverkehr dabei?
00:33:38: Also, er hat eine ganz wesentliche Rolle.
00:33:41: Und er darf niemals in Stadtentwicklungsfragen vergessen werden.
00:33:46: Ich weiß es fällt uns schwer weil wir ja auch ein Autoland sind und weil das Auto auch ganz viel Freiheit und Möglichkeit gebracht hat und auch für unsere wirtschaftliche Stärke steht.
00:33:57: aber Wir Menschen sind mobil vom fast ersten Artenzug an bis zum letzten Artenzug und wir müssen auch in dieser Breite dann denken.
00:34:07: Und weder ein Säugling noch ein Senior, der vielleicht das hundredser Lebensjahr erreichen darf kann immer Auto fahren Und diese Personengruppen sind dann häufig zu Fuß oder per Rad, oder anderen niederschwelligen Mobilitätsangebote unterwegs.
00:34:24: Auch diese Personenkruppen haben alle gemeinsam das Rest darauf stattnutzen zu dürfen und deshalb müssen wir immer daran denken Menschen treten aus dem Haus und sind mobil – auch wenn sie zum Auto gehen.
00:34:36: erst mal zu Fuß!
00:34:38: Und da ist es wichtig, sichere Wege und vor allen Dingen auch freie Wege zu haben.
00:34:42: Dass ich dort das nutzen kann.
00:34:43: Darüber hinaus bietet Fußverkehr an Radverkehr.
00:34:46: Das haben wir jetzt über unseren Verkehrsentwicklungsplaner erörtert.
00:34:49: Auch noch potenzieale Frequenzen zu erreichen die das Automobil nicht bringt um dann Anschlusseffekte zu bekommen für Innenstädte oder Stadtheilzentren, um einfach aus höherer Frequenz auch wieder Unternehmen anzuziehen, Gastronomie anzuziehen und dann diese Lebenswertenfaktoren nach sich zu ziehen.
00:35:07: Da gibt es auch ganz tolle Studien die das auch nachweisen dass Fuß- und Radverkehrsfrequenz auf Wirtschaftskraft sozusagen nachziehen kann.
00:35:16: Sehr, sehr spannend.
00:35:17: Aber wir wissen es ja alle irgendwie aus unserem Alltag und aus den Diskussionen sobald es um eine neue Verteilung, Umverteilung von Straßenraum geht.
00:35:25: Ich selbst wohne in Berlin da wird die Diskussion um Fahrradstraßen nahezu tagtäglich geführt.
00:35:31: Wird hier aus Planungen sehr schnell auch ne politische Debatte.
00:35:34: Und es preilen auch verschiedene Interessen aufeinander.
00:35:38: wie kann's aus deiner Sicht gelingen Veränderungen umzusetzen ohne dass man Teile der Bevölkerung gegeneinander ausspielt?
00:35:45: mit dem moderieren und dem Verständnis, dass wir niemanden was wegnehmen wollen.
00:35:54: Und niemand irgendwo in seiner Entscheidungsfreiheit eingeschränkt wird.
00:36:00: Und den Verständners das es Platz noch einmal gibt und dass ich denen aber auch allen zur Verfügung stellen möchte.
00:36:07: Wenn ich meinen Stadtraum so sortiert bekommen, dass alle Nutzungen stattfinden können – und das auch sicher!
00:36:13: Dann haben ja alle was davon und das muss man den Menschen klar machen.
00:36:16: Ich habe ja die Diskussion hier genauso, wir sind Automobil statt also wir tragen das in unserem Slogan Und wenn wir hier neue Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen planen Dann sieht unsere Infrastruktur selbstverständlich Fußweg und auch Radverkehrsstreifen oder Radwege vor.
00:36:33: Und wir haben noch eine Straßenbahn, wir haben Busverkehre und wir haben den Individualverkehr.
00:36:39: Das wollen wir alles zusammen bekommen.
00:36:41: Auch hier gibt es dann wirklich sehr starkes politisches Ringen, warum fällt eigentlich Fahrspur weg?
00:36:49: Wenn den Radverkehr zu etablieren, hier gibt es doch gar keine Radfahrer und solche Diskussionen kommen ja dann gern auf.
00:36:55: Und da muss man wirklich feinfügig einfach mit den Menschen umgehen also auch die Sorgen verstehen.
00:37:01: Und Fleisch dann auch wirklich greifbar darlegen.
00:37:04: das habe ich selber mal gemacht mit einer Videofahrt.
00:37:07: Um dazu legen, dass braucht diese Zwei-Spurigkeit gar nicht weil sie entweder nicht genutzt wird oder sie wird verkehrs.
00:37:13: Wiedrig genutzt im Sinne von, dass es eine höhere Geschwindigkeit fahren kann wie eigentlich zugelassen.
00:37:19: Und wenn man das den Menschen dann vor Augen führt und nichts untergeht und nichts schlimm wird, wenn man da einfach schaut, dass jeder seinen Platz bekommt, dann hat man sie schon auf ihrer Seite.
00:37:32: Natürlich gibt's auch immer Menschen die an ihrem Standpunkt festhalten, die kann man nicht überzeugen aber das gehört ja auch dazu.
00:37:40: Also das macht uns ja als Gesellschaft auch aus und macht auch die Stadtpolitik aus, wenn man nicht immer alle überzeugen kann.
00:37:46: Und vielleicht dann einfach nur sieht es wird trotzdem genutzt.
00:37:49: Wenn man das sieht, war ja ein Erfolg da!
00:37:52: Du hast ja auch den ÖPNV schon angesprochen und da schließt sich wieder so'n bisschen ein Kreis zu unserem Anfangsthema – den Finanzen?
00:38:01: Wie siehst du im Moment die finanzielle Situation des ÖPNFs allgemein aber eben Mit dem speziellen Blick auf deine Kommune?
00:38:11: Also allgemeinen ringen wir ja schon seit vielen Jahren, Jahrzehnten darum.
00:38:17: Das im ÖPNV und dann auch im SPNV also im schienengebundenen Personennverkehr die Gelder nicht ausreichend zur Verfügung stellen um stehen, um dort auch Netzschlüsse zu schaffen oder... in Standheilungsmaßnahmen gut darstellen zu können.
00:38:31: Es gibt immer so diese Spanne, ab wann lohnt es sich das auf den ÖPNV umzusteigen oder im Individualverkehr unterwegs zu bleiben?
00:38:40: Das ist wirklich ein sehr schwieriges Thema.
00:38:42: Ich selber bin hier mit dem ÖPNW fest verbunden weil wir zum einen eigene Verkehrsbetriebe haben aber auch an einem Verkehrsverbund stecken.
00:38:50: Mit dem Landkreis der eigentlich Aufgabenträger ist aufgrund dessen dass wir nicht kreisfrei sind dort auch noch eine Kooperation haben, wo wir uns gegenseitig sozusagen auch finanzieren und merken dass wir den Betrieb in unseren Verkehrsbetrieben nicht kostendeckend bewerkstelligen können.
00:39:08: Wir haben dort eine Finanzierung das es geht und dass wir hier gute Angebote vor Ort anbieten können.
00:39:16: aber von den Kollegen zum Beispiel aus Chemnitz Dresden Leipzig die nächstgrößeren Städte hier in Sachsen weiß ich Das schon immer enger wird in den Bereichen und zum Teil auch Angebote abbestellt werden, weil sie nicht mehr ausfinanziert werden können.
00:39:32: Was glaubst du?
00:39:32: wie lange können Kommunen diese Belastung noch tragen?
00:39:36: Da sind wir wieder am Anfangspunkt dieser grundständigen besseren Finanzierung.
00:39:41: Ja ich denke es braucht also lange wird das nicht mehr.
00:39:45: Also man schleppt sich ja so Wir machen das ja schon wirklich... Das war hier noch nie ausfinanziert wenn man mal ehrlich ist.
00:39:51: Das ist immer über das Konstrukt, was wir da erarbeitet haben.
00:39:56: Dass es funktioniert und dass das gebaut wurde.
00:39:59: Und das geht gut bis auf Sparnisse aufgebraucht sind oder bis vielleicht Eventualitäten die man zur Finanzierung nutzt nicht mehr eintreten.
00:40:08: Und deshalb wird das ganze Thema auf den Prüfstand gestellt werden.
00:40:13: Es muss gefragt werden, ist es noch sach- und fachgerecht?
00:40:18: Dass es so viele Tarifgrenzen gibt und dass ich nicht durchfahren kann... Das Deutschlandticket hat ja gezeigt wenn es etwas gibt für einen Preis.
00:40:27: ganze Regionen bis hin, dass ich die ganze Republik bereisen kann.
00:40:31: Ja wirklich auch zu einem adäquaten Preis das es dann plötzlich spumt und genutzt wird.
00:40:36: also gerade die Zeit wo es noch für diese neuen Euro neunzehnt im Angebot war oder neun Euro das war ja... Also ich glaube die Deutsche Bahn kam da an ganz schöne Grenzen in der Beforderung.
00:40:47: Gerade die eine Urlaubsstrecke ist glaube ich zum Ostsee oder so war er besonders betroffen.
00:40:52: aber das zeigt ja das Menschen wenn es klar strukturiert ist sehr übersichtlich und einen guten Preis hat, dass Menschen das annehmen und dann auch nutzen.
00:41:02: Und da müssen wir uns miteinander finden und vereinbaren, wo können wir das aufbauen?
00:41:07: Es muss vielleicht nicht auf die gesamte Republik ausgerollt werden aber in größere Regionen, vielleicht in die Bundesländer übergreifend weniger Verbünde, weniger Grenzen und eine sehr einfache Struktur.
00:41:21: Dann wäre das, denke ich, löstbar diese Situation.
00:41:26: Wir haben jetzt viel über finanzielle Engpässe, Bürokratie, Reformbedarf gesprochen und wir biegen so langsam auf die Schlussgerade der Folge ein.
00:41:35: Und deswegen möchte ich gerne den Blick noch mal bewusst nach vorne richten bei allen Problem- und Herausforderungen, über die wir gesprochen haben.
00:41:42: was macht dir der Zeit Hoffnung?
00:41:44: Dass wir in der Lage sind also gerade hier in unserem kleinen Zwickau in unsere Mikrocosmos Projekte auf den Weg zu bringen die zum Teil auch schon wirklich lange schlummerten in den Schubladen und jetzt kommen, weil wir es geschafft haben, Finanzierungen sicherzustellen.
00:42:04: Weil wir das richtige Team haben – das muss man da wirklich sagen also Menschen, die da vorangehen, die auf Bereitsin Risiken einzugehen, sie bereit sind sich der politischen Diskussion zu stellen und wer dann auch in der politische Diskussion egal wie unser Stadtrat zusammengesetzt ist es schaffen, durch Sacharbeit und durch Sachargumente zu überzeugen.
00:42:26: Und dann diese Projekte auf den Weg zu bringen und dann das Ergebnis abzuärnten.
00:42:30: Ich habe ja vor uns von dem Platz in einem Stadtteil erzählt.
00:42:34: Wenn man sieht wie sich Menschen solche Infrastrukturmaßnahmen im Projekt erschließen und wie es angenommen wird ist das wirklich klasse.
00:42:43: Da vielleicht auch angeschlossen für die Region hier gesprochen Ja, wir haben einen richtig herben Nackenschlag im Moment und das wird noch lange anhalten.
00:42:52: Es wird noch sehr weh tun was VW anbelangt in unserer Automobilindustrie aber wir haben uns zusammengeschlossen in der Region dass wir uns nicht alleine gegenseitig stehen lassen sondern dass wir gemeinsam daran arbeiten eine Transformation auf den Weg zu bringen uns vielleicht hier und da neu zu erfinden und ja zu sehen dass wir eben unsere Rekion nicht aufgegeben.
00:43:16: Wir sind von demografischen Problemlagen betroffen, aber wir glauben fest daran dass wir hier eine sehr lebenswerte Region sind die auch es schaffen kann wieder Zugzug zu generieren und dies schaffen wird die Transformation zu begleiten.
00:43:30: davon bin ich fest überzeugt.
00:43:33: Wer die letzten Minuten mit uns zusammen gehört hat wird glaube ich merken das du für deine Arbeit und für das Thema kommunales wahnsinnig brennst.
00:43:42: Was würdest du denn jungen Menschen sagen, die überlegen beruflich in die Kommunalverwaltung einzusteigen?
00:43:47: Warum sie es tun sollten?
00:43:49: vielleicht auch gerade mit deinem persönlichen Blick.
00:43:51: Du hast ja ganz am Anfang geschildert von wo du gekommen bist und wo du jetzt stehst.
00:43:57: Also ich sag wirklich ganz offen und ehrlich und das mag platt klingen aber öffentlicher Dienst in der kommunale Verwaltung ist geil.
00:44:05: also das sage ich wirklich aus tiefsten Herzen heraus weil Wir können Menschen von Geburt bis Tod wirklich in allen Lebenslagen begleiten.
00:44:15: Das ist ein Klick auf so eine Website und ich sehe das Organikram von einer Verwaltung.
00:44:20: Ich habe einen Kind kommt auf die Welt, es bekommt den ersten Kontakt mit der kommunalen Behörde in Form der Geburtsokunde.
00:44:28: Wir stellen Wohnraum zur Verfügung.
00:44:30: wir haben diese ganze Infrastruktur wie Stadt gebautes wo Menschen sich in den öffentlichen Räumen bewegen.
00:44:35: Das kann ich jeden Tag anfassen was ich hier auf Arbeit mit begleiten und entscheiden missionieren darf und wir begleiten ja auch Menschen dann wirklich bis, bis sie nicht mehr da sind.
00:44:48: Das sieht man ja auch an dem Aufgabenportfolio was mein Dezernat mitbringt.
00:44:52: Und das ist so vielfältig und man hat da so viele Möglichkeiten mit Menschen in Kontakt zu treten und auch soviel dazu tun dass es wirklich einfach nur Spaß macht und wird oft unterschätzt werden in den Rathäusern und wir da einen negativen Touch haben der es doch auch oft sehr unfair ist, weil wir nicht nur Bürokratie sind sondern eben Lebensraumgestalter und diejenigen, die den Menschen eigentlich ihr Zuhause bauen und hinstellen und zur Verfügung stellen.
00:45:23: Und das würde ich mir wünschen dass das mehr gesehen wird wie nur die Verwalter und die Bürokaten und dir die Beamten, die die Kaffeetasse in die Hand nehmen.
00:45:33: Ja ich glaube wenn man den Podcast hört dann wird man das sofort sehen und hören wird besser Überverwaltungsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter sprechen in Zukunft.
00:45:42: Zum Abschluss würde ich ganz gerne noch eine kurze Schnellentscheidungsrunde mit dir machen, ich würde dir jeweils zwei Begriffe nennen die vielleicht wo es auch nicht so leicht ist sich zu entscheiden aber würde dich einfach bitten ganz spontan möglichst schnell dir eins davon auszusuchen mehr Förderprogramme oder mehr Pauschalen?
00:46:02: Mehr pauschalen!
00:46:03: Kommunale Freiheit- oder bundesweite Standards?
00:46:06: Mitte?!
00:46:10: Fahrrad oder Auto?
00:46:12: Also wir brauchen Autos, wir brauchen Fahrräder und das von beiden mehr.
00:46:18: Ach nee komm.
00:46:19: nächste Frage!
00:46:23: Neubau oder Sanierung?
00:46:25: Sanierung
00:46:26: Stadt oder Land?
00:46:27: Wir sind ländlicher Raum also ein bisschen ländischer Raum.
00:46:32: Und jetzt keine Entscheidungsfrage sondern nochmal auf den Punkt gebracht Verwaltung ist für dich in einem Wort
00:46:39: Stadtlebensraum.
00:46:41: Es hat jetzt länger gedauert, aber ich hätte auch noch mal geil sagen können, aber das hatten wir vor uns schon.
00:46:47: Ah, doppelt halt besser manchmal!
00:46:50: Liebe Sylvia, vielen Dank dass du heute in unserem Podcast zu Gast warst.
00:46:53: Das war mir eine Freude und dass du auch so einen Tiefdeinblick in deine Arbeit gewährt hast.
00:46:59: Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und alles Gute!
00:47:02: Danke schön es gebe ich gerne zurück und bis bald lieber Alexander.
00:47:06: Bis bald.
00:47:07: Herzlichen Dank auch an alle Zuhörerinnen und Zuhöre für das Interesse.
00:47:11: Wenn euch diese Folge gefallen hat, teilt sie gern und empfehlt unseren Podcast weiter!
00:47:15: Um keine zukünftige Folge zu verpassen abonniert wir kommunalen Nachgefrag auf der Podcastplattform eurer Wahl und lasst auch gerne eine Bewertung oder einen Kommentar da.
00:47:25: Ich freue mich wenn ihr auch beim nächsten Mal wieder dabei seid mit neuen Ideen, Impulsen und Beispiel aus der kommunalen Praxis.
00:47:33: Bis dahin bleibt neuvierig.